1154 Tage Guatemala Zentralamerika

Laut dem Schriftsteller Aldous Huxley der schönste See der Welt…

>> San Pedro la Laguna, Guatemala
Wir verbrachten zwei Tage in der grösseren Stadt Panajachel. Die Busfahrt hierher war fantastisch. Vorbei an Feldern, auf denen Bauern arbeiten, Wälder, hügelige, grüne Landschaft.
Weniger dieses intenisve Grün von Costa Rica, hier hat jemand ein bisschen die Sättigung runtergeschraubt… 😉
Plötzlich kam der blaue Lago Atitlán zum Vorschein. Umrundet von Bergen und Vulkanen ein toller Anblick. Unser Gemüt wurde zusätzlich von ein paar Sonnenstrahlen gekitzelt, was den Ausblick umso freundlicher machte.
Wir müssen sagen, dass es schon seit gut einer Woche regnet… jaja, ich höre bis hierher, die Schadenfreude 😉 Seit ein paar Tagen, beginnt es sogar schon morgens.


Am Seeufer, den sie hier interessanterweise «La Playa» nennen, reihen sich chice Hotels aneinander, ein Restaurant folgt dem anderen und alle buhlen um die Gunst der Touristen.
Weiter im Zentrum ist es nicht so schlimm, die Stadt ist auch nicht so riesig. Es hat grob gesehen zwei grosse Strassen, die zum See führen, eine ist voller Marktstände wo man allerlei Souvenirs, Kleider, Ketten und gewobene Stoffe ergattern kann.

Wir, im Moment zu viert unterwegs (wir haben Valerie und Nico gefunden…), wollten eine gemütlichen Ort zum ausspannen finden, wo wir auch ein paar ruhige Tage haben könnten. San Marcos de la Laguna schien uns perfekt dazu. Per Boot wurden wir hierher chauffiert und befanden uns sogleich in einer sehr langsamen Komune mit Hippiehauch 😉
Überall hat man Möglichkeiten irgendwelche (pseudo)esoterische Kurse zu besetzen, zu meditieren, «Halbschamanen» zu besuchen oder sonstige Kräuter zusammen zu brauen…

Es hat nicht wirkliche Strassen, eine grosse, die in beide Richtungen um einen Teil des Sees führt. Der Rest des Dorfes hat Naturwege, manchmal mit grossen Steinen ausgelegt. Sehr gemütlich. Auffälligerweise hat es hier viele Weisse, vor allem Europäer, welche sich wohl hier ausgeloggt haben 😉

Heute, Sonntag, wurden wir wie jeden Tag mit Gesanggejaule geweckt. Hier muss irgendwie, irgendeine Kirche die Leute dazu animieren, falsch zu singen und ihr Gedankengut so zu vermitteln 😉 Später, Festmusik ertönt, die Sonne scheint wieder einmal für ein paar Stunden.

Wir haben ein Kanu gemietet und paddelten wie die Wilden auf dem See herum. Ein schöner Anblick, wenn der Himmel mal wieder ein bisschen blau ist und die Spitzen der Berge von Wolken eingelullt werden. Indiofrauen waschen die Kleider im See und lassen sie auf den Steinen trocknen, ab und zu springt ein nackter (weisser) Mensch vom Felsen in das kühle Nass… könnt Ihr Euch ein bisschen vorstellen wie es hier ist? 😉

Wir bleiben noch ein paar Tage, denn es hat noch viele, kleine Dörfer, welche ein bisschen authentischer sein sollen, die wir noch besuchen wollen. Wir werden wohl noch nächste Woche um den Lago Atitlán herum sein, danach wird wohl wieder jeder seine eigene Wege gehen… bis bald wieder, mit neuen Infos von unserer Route!


Wie immer nicht vergessen: http://www.flickr.com/photos/vagabondage2

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