1154 Tage Guatemala Zentralamerika

Die karibische Kultur Guatemalas

>> Livingston, Guatemala
Die Bootsfahrt von Rio Dulce nach Livingston war schön, aber eigentlich erst, als wir in der Schlucht waren. Auf dem See rasten wir wie die Wahnsinnigen, so dass jede Welle hart im Nacken zu spüren war. Und sowas nennen sie hier Tour… 🙂

Livingston ist mit etwa 5000 Einwohnern übersichtlich klein, ein sehr touristischer Ort. Dafür der einzige Platz in Guatemala mit Garifuna-Kultur (schwarzes, karibisches Volk). Verblüffend, wenn man seit Monaten unter Mayas reist. Hier leben nebst den Garifunas auch Mestizen, Mayas und Weisse. Ganz früher auch noch Chinesen und Hindus.
Spannende Mischungen, die hier zusammenleben, was aber leider auch manchmal zu Spannungen führt.

Auch die Gerichte sind dementsprechend abwechslungsreich und kommen aus allen Ecken der Welt.


Wir lernten Alejandro, ein junger, lokaler Guide kennen, welcher uns während einer ganztägigen Tour durch Livingston und die Umgebung führte und einiges über das Leben und die Kulturen hier erzählen konnte.
Durch die vielen Kulturen gibt es auch einige Religionen. Auf dem Friedhof fanden wir die unterschiedlichsten Namen, einer hörte sich auch sehr deutsch an.
Wir liefen durch Maya- sowie auch durch Garifunagemeinschaften, lernten etwas über die Flora, spazierten am Strand entlang, badeten im seichwarmen Meer, konnten vom Aussichtspunkt Belize und Honduras ausmachen und besichtigten die „Siete Altares“. Ein Fluss mit kleinen Wasserbecken, die einluden ins kühle Nass zu springen. Ein bisschen im Stil wie „Semuc Champey“, aber natürlich viel kleiner.
Es war ein ausgefüllter und interessanter Tag mit Alejandro.
Im Ganzen blieben wir ein paar Tage im sehr, sehr heissen Livingston.

Wir haben die letzten Tage einen ziemlichen Sprung in den Norden getan. Wir wollten eigentlich gar nicht auf der Schnellstrasse nach Norden fahren, sondern auf der ungeteerten, parallellaufenden Route hoch kommen.
Aber als wir am Ort waren, wo wir die Abzweigung hätten nehmen müssen, entschieden wir uns anders. Wir hatten keine Lust mehr auf 3 Stunden Holperstaubstrasse. Und es war einer der eher komplizierteren Tage, wo einfach nichts so funktionieren wollte, wie man selber möchte und man sich schlussendlich gar nicht auf die Socken hätte machen sollen…
Aber so ist es nunmal, nicht immer klappt alles so wie man will, nicht wahr?

So war es wiedereinmal soweit, dass wir einmal mehr am Strassenrand auf einen vorbeifahrenden Bus warteten. Und mit einem Zwischenhalt zwar, ziemlich rasch im Norden landeten.

Hier sind wir nun: Flores, im Norden Guatemalas, um Tikal, die bekannte Mayastätte zu besichtigen von der wir das Gefühl haben diese schon zu kennen, so oft sahen wir Fotos und hörten davon.
Flores selber ist zu unserer Überraschung nicht so „schlimm“, wie wir es uns vorgestellt haben. Klein und sympathisch mit freundlichen Menschen.

Morgen (Donnerstag) ist es auch bei uns soweit: Wir fahren um 3 Uhr in der Früh (!!!) nach Tikal, um dort den Sonnenaufgang zu bestaunen. Was man nicht alles für ein (hoffentlich) tolles Foto tut… 😉
So wie es aussieht ist Flores mit Tikal unsere letzte Station in Guatemala. Irgendwann in den nächsten Tagen werden wir via Belize nach Mexico fahren. (Ja, Mom… so kommen wir sicherlich nicht zu spät 😉 )

Nun kennt Ihr unsere ungefähren Pläne für die nahe Zukunft. Wir werden weiter berichten.
Liebste Grüsse aus der Hitze und feiert schön den ersten August! 😉


Wenn es klappt, solltet Ihr wie immer unter:
www.flickr.com/photos/vagabondage2
ein paar Bilder zu sehen bekommen

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