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Der Umbau – erster Teil

›› Schweiz, Sommer 2012

Erster Umbau-Tag:
Die Ferien stehen vor der Tür, der Umbau kann beginnen! Wir schreiben die erste Juliwoche im Jahr 2012 und es regnet. Es regnet oft diese Tage. Ebenfalls am Starttag. Aber das soll uns nicht an der Arbeit hindern! Zuerst wird das gesamte Inventar rausgetragen. Das geht gut zwischen zwei Regengüssen. Danach schauen wir mit welchen Werkzeugen man so schonend wie möglich das jetzige Hochbett ausbauen kann, um so viel Holz wie möglich zu recyceln.


Als die gesamte Bett-Konstruktion draussen ist und der Boden eben abgeschliffen, entscheiden wir uns spontan einen Linoleum-Boden zu legen. Das macht den ganzen Bereich bestimmt hübscher und heimeliger. Morgen ist sowieso ein Einkaufs-Vormittag im Baumarkt angesagt – sofort wird der Linoleum auf die Einkaufsliste gekritzelt. Dann noch die letzte Arbeit vor Feierabend: wir zeichnen mit Klebstreifen und anderen Gegenständen die Eingrenzungen unseres Bauvorhabens ein, um uns alles besser vorstellen zu können. Eine Zeichnung ist schon etwas Anderes, als wenn man alles vor sich hat. Passt alles hinein? Bei einem Feierabendbier grübeln wir über die letzten Anpassungen.

Zweiter Umbau-Tag:
Die Zeit vergeht immer zu schnell in diesen Baumärkten. Was entdeckt man auch immer für Ideen und Neuigkeiten! Herrlich. Mit viel anderem liegt auch der neue Lino-Boden im Einkaufswagen. Vielleicht das teuerste Teil der momentanen Einrichtung 😉
Wieder zurück legen wir tagsächlich noch den Linoleum. Es war eine wirklich gute Idee, es sieht frisch und sauber aus. Wir erstellen ebenfalls noch eine Zeichnung für die Seitenabschlüsse des Bodens: sexy Riffelblech-Abschlüsse vom Schlosser werden das.

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Dritter Umbau-Tag:
Ab heute werden Möbel gebaut! Acht Uhr in der Früh stehen wir bereit – schliesslich haben wir ja keine Ferien! Der Bohrer fräst das erste Mal ein Loch in den Boden. Nachmessen, einzeichnen, bohren, wieder messen. Immer wieder muss man aufs Neue improvisieren. Die Sitzhöhe haben wir zum Beispiel falsch eingeschätzt.

Aber auch dieses Problem lösen wir, sodass Abends eine einwandfreie, stabile Box steht! Ein zweiter Deckel (der zweite Lattenrost sozusagen) ist ebenfalls zugeschnitten. Wir merken, dass beides sehr schwer ist… Die liegen während der Fahrt übereinander und müssen beim Öffnen des Deckels zusammen angehoben werden. Inklusive Sitzpolster. Die Entscheidung steht schnell: der Deckel wird in Zukunft von zwei hydraulischen Federungen Unterstützung bekommen – unserem Rücken zuliebe.

Nicht schlecht für den heutigen Tag. Auch diesen Feierabend haben wir verdient und erzählen Euch bald mehr…

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