1154 Tage Afrika Benin

Der Popo wird gross in Grand Popo

›› Grand Popo, Benin
Der Aufenthalt in Benin ist relativ schnell erzählt. Abgesehen von ein paar Ausflügen und Besuche in anderen Städten, verbringen wir die meiste Zeit in Grand Popo. Wir lernen Gildas immer besser kennen, freunden uns an und verbringen eine gute Zeit mit dem liebenswürdigen Bar-Besitzer.

Manu, JC, Gildas

Er lädt uns zum Frühstück zu sich nach Hause ein oder wir fahren im «Lion Mobil», seinem Gelb-Rot-Grünen Auto in der Gegend herum. Ein SEHR witziges Unternehmen.

«Lion Mobil»

Bei Possotomé

Vollgeladen

Zem

Überladen

Ansonsten plaudert man angeregt mit unterhaltsamen Reisenden, die in der Lion Bar vorbei kommen. Man kann hier stundenlang zusammen reden und hat sich keinen Meter vom Stuhl bewegt. 😉 Vielleicht kommt daher der witzige Name des Örtchens.
Ansonsten geniesst man die Ruhe, wenn gerade niemand da ist. Man lässt die Seele baumeln und kann die Batterien voll aufladen.

Afrikanischer Dinosaurier

Wellenspiel

Gemütlich in Grand Popo

Wir verbringen ausserdem eine Woche in Ouidah, bei Franzosen, die hier leben und uns zu sich nach Hause einladen. Auch danach zieht es uns nach Grand Popo zurück.

Die Dächer von Ouidah

Lion Bar

Lion

Drei Jahre vagabondage werden in der Lion Bar gefeiert (die sich gleich noch mit 3 Jahre Geburtstag der Bar kreuzen) und als wir uns schon definitiv von Gildas verabschiedet haben und am anderen Ende des Landes sind, kommt uns in den Sinn, dass JC bald Geburtstag hat. Wo wenn nicht in der Lion Bar soll man seinen Geburtstag feiern? 😉 Das Hallo ist gross, als wir schon wieder mit unserem Gepäck durch den Sand spazieren…

Feiern

Grand Popo ist ausserdem ein guter Ort um herauszufinden, was weiter passieren soll.
Es stehen im Moment ein paar Steine im Weg. Die Regenzeit kommt immer näher und legt jetzt schon oft genug ihren nassen Mantel über uns.

Regenzeit

Regen

In Togo, dem Nachbarland herrscht im Moment mehr Unruhe als Frieden, dasselbe in Nigeria. Niger hat soeben einen Putsch hinter sich. Wir sind also ein bisschen «eingeklemmt».
Dann wäre da noch der Pass. Es ist gerade noch eine einzige Seite im Pass leer. Einen neuen Pass machen lassen, was Geld kostet, über zwei Wochen geht, ganz zu Schweigen von all den Papieren, die man in Europa organisieren müsste? Auf welches Land sollen wir uns sonst konzentrieren? Oder vielleicht doch nochmals zurück nach Burkina Faso?
Die Müdigkeit. Busreisen in Afrika sind mehr als ermüdend. Nach drei Jahren vagabondage sowieso. Die Neugier des Weiterreisens ist stets noch vorhanden (wird wohl nie weniger), aber nur schon der Gedanke an die nächste Busfahrt lässt einen schwanken, ob man sich überhaupt fortbewegen will. Dann wäre da noch das schon erwähnte «Problem» mit dem sich verabschieden.

Betörend

Wir wissen im Moment nicht, wohin mit den vielen Gedanken. Täglich tauchen neue Möglichkeiten und Ideen auf, welche beinahe gleichzeitig wieder verworfen werden.
Wir haben gelernt, dass man Plänen ein bisschen Zeit geben muss und sich oft neue Türen öffnen, wenn man die Augen offen hält.

Bis zum nächsten Mal mit noch mehr Plänen 😉

Hausmauer

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