1154 Tage Mexiko Zentralamerika

Bratwurst, Schoggi und Ruinen

>> Puerto Morelos, Mexiko
Ich bekam den Auftrag, etwas Anständiges im Blog über die vergangenen Tage zu schreiben. Naja, ich weiss nicht. Wird wohl schwierig werden… 😉

Die acht Tage, die wir mit Erika und André in Puerto Morelos verbrachten vergingen wie im Flug. Wenn wir schon beim Flug sind: zuerst dachten wir ja, dass uns «Dean» noch einen Strich durch die Rechnung machen würde. Die beiden kamen viel zu spät, was man aber nicht mal dem Hurrikan zuschieben konnte.


Sie haben doch tatsächlich frühmorgens verschlafen und so um ein Haar den ersten Flug versäumt. Es ging aber nochmals alles gut. Aber beim Flug Mexico City – Cancun sind sie wohl schon in eine tiefe Siesta gefallen und haben den Anschlussflug verpasst. Einfach so. «Dean» konnte nix dafür und wir doch auch nicht. Aber dies ist wohl Beweis genug WIE gerne sie zu Besuch gekommen sind… 😉

Wir hatten ein gemütliches Studio, wo wir zu viert gut wohnen konnten. Der Strand war blendend weiss, das Wasser fast unnatürlich türkis und transparent. Obwohl der Hurrikan einen Tag davor hier durchfegte, war der Strand nur mit einer Art Algen übersät. Dem Meer tat’s wohl gut, der Meeresboden wurde ziemlich «aufgeräumt».

Wir verbrachten die Tage badend, plaudernd, spazierend, trinkend und so gut es ging nichts tuend. Während zwei Tagen mieteten wir ein winziges Auto und erkundeten die Umgebung. Aber auch hier wurde uns wieder bewusst: Mexico ist ein RIESIGES Land, man kommt kaum vorwärts.

Wir durchfuhren die Gegend, waren in Valladolid und am anderen Tag besuchten wir die Ruinen von Tulum, am karibischen Meer. Aber die steinigen Überbleibsel beflügelten uns alle nicht so sehr.
Cobá, welchem wir danach einen Besuch abstatteten, war interessanter. Man konnte durch den Wald schlendern und die Ruinen waren ein bisschen ansehnlicher und beachtlicher. Über viele Stufen, konnte man auf die grösste Pyramide klettern, von wo aus man einen imposanten Rundblick über einen nicht enden wollenden Wald hatte.

Wir genossen die Zeit zusammen und schwitzten um die Wette. Es war wirklich sehr heiss und tropisch. Was uns aber nicht störte ein… nein, kein Fondue, eine Bratwurst zu essen 😉
Extra für uns importiert. Und Schoggi natürlich auch.

Gestern, Donnerstag, mussten wir uns leider schon wieder von meiner Mutter und André verabschieden. Wir begleiteten sie noch auf den Flughafen, damit sie auch wirklich den richtigen Flug nach Kuba bekommen 😉

Da standen wir nun. Am Flughafenbahnhof. Es ist etwas Wunderbares an einem Flughafen zu stehen und nicht zurückfliegen zu müssen. Wir fuhren (das letzte Mal) mit dem Bus nach Cancun zum Busbahnhof. Und so hiess es auch für uns, (endlich) von der Yukatan-Halbinsel abschied zu nehmen.

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