Blick hinter die Kulissen von vagabondage

Hallo, ich bin Manuela, die Schreiberin hier im Blog vagabondage.
Schön, dass Du mitliest!

›› Du bist hier in der langen Version von «Über uns», wenn du’s kürzer suchst hier klicken.

Reisen ist etwas Faszinierendes. Es löst Glücksgefühle aus und erdet.
Unterwegs sein, Reisen, in die Ferne schweifen. Das hat etwas Anziehendes.

Geht es dir auch so?

Sobald ich es mir leisten konnte, gab ich es für Reisen und Ferien aus.
In jungen Jahren mit Rucksack und Interrail-Ticket quer durch Europa. Später dann auch weiter.

Nach der Ausbildung hat mich meine «Frankophile-Seite» in die «Grande Nation» gezogen. Ziel: 6 Monate Auszeit nehmen. Davon 3 Monate Sprachschule, bei einer Familie wohnen und französisch lernen versuchen.

Dann lernte ich einen Franzosen kennen. Jetzt Mann, Teammitglied Nummer 2 und ebenfalls Blog-Fotograf. Seither teilen wir die Begeisterung fürs Reisen miteinander. Und tatsächlich: inzwischen kann ich französisch sprechen 🙂

Nach vielen kurzen und ein paar längeren Reisen kam bei uns wie selbstverständlich der Wunsch auf «so richtig lange zu reisen».

Ohne Zeitlimit und Retourticket.

Einfach so lange wie das Geld reicht. Oder die Lust. Oder netterweise beides.

Die grosse Reise – vagabondage entsteht

Neben Möbel verkaufen und verschenken, den Haushalt auflösen und Jobs kündigen, lerne ich also auch, wie man einen Blog erstellt. Damit Familie und Freunde wissen, dass es uns noch gibt. Ja genau, noch ohne Smartphone und Whatsapp. So schnell vergeht die Zeit 🙂

Anfang April 2007 startete die Reise ohne Retourticket.

Und zwar in Hamburg. Mit dem Frachtschiff gings von dort nach Costa Rica. Um dann mit dem Rucksack und öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch Zentral- und Südamerika zu tuckern. Zwei Jahre bereisten wir fasziniert diesen spannenden Kontinenten.

Noch nicht Reisemüde – aber Bus-fahren-müde – kauften wir in Buenos Aires sitzend übers Internet von zwei Aussie-Travellern einen 4×4-Bushcamper. Und entdeckten so die Winkel und Wüsten des roten Kontinents.

Den ganzen Tag draussen zu sein, Feuer zu machen und alleine in der Wüste zu campen war einfach fantastisch.

Die folgende Etappe würde auch die letzte dieser langen Reise werden. Das war uns bewusst. Obwohl Asien geografisch «logischer» gewesen wäre, entschieden wir uns für Afrika.

Also verkauften wir den liebgewonnenen Bushcamper wieder an andere Traveller und packten erneut unsere Rucksäcke.

Gestärkt für neue Rucksack-Abenteuer transportierte uns eine Fähre von Frankreich nach Nordafrika, wo das Abenteuer Afrika für uns begann. Quer durch Marokko, Westsahara, Mauretanien und den folgenden westafrikanischen Ländern. Wieder alles mit Rucksack und dem öffentlichem Verkehr.

Das war der anstrengendste Part der Reise, jedoch auch ein unglaublich eindrücklicher, welcher in unseren Herzen verankert ist und viel mit uns «gemacht» hat.

Jetzt geht’s einfach weiter?

Wie gesagt, entstanden ist der Blog als Plattform für Daheimgebliebene.

Nach vielen Geschichten währen den 1154 Reisetagen – sprich 3½ Reisejahren – brachte ich es einfach nicht übers Herz, den Blog «zu entsorgen». Also lag der erstmal brach. Ich kriegte – trotz Reanimationen und Herzmassagen – irgendwie die Kurve nicht mit dem Blog.

Nachdem wir dann endlich auch wieder einen eigenen Haushalt hatten, konnte wieder mit einem neuen Projekt geliebäugelt werden.

Überhaupt nicht mehr Reisen, kommt nicht in Frage. Das Bedürfnis einfachen Unterkünften, Flügen, Busreisen und Rucksäcken war jedoch erstmal gestillt.

So kommt es, dass 2012 ein gelber Postbus unseren Weg kreuzt.
Schnell war klar, dass er das Reiseteam perfekt ergänzt. Zudem konnten wir mit ihm das Reisefieber ausleben, etwas Umbauen und so das Bastelfieber bändigen.

Ducci vor dem Blumenmeer in Holland

Ducci vor dem Blumenmeer in Holland

In der Schweiz lebend sind wir entweder hier unterwegs und auch sehr rasch in tollen europäischen Ländern. Wir entdeckten dank dem rollenden Zuhause, wie schnell wir an schönen Plätzen sein können. Man kann Natur geniessen, wandern oder kulturell interessante Städte entdecken. Und sich kulinarisch verwöhnen lassen!

Wir lieben es in einem netten Restaurant zu essen oder durch Märkte zu schlendern und Rezepte auszuprobieren.

Warum soll das nicht auch auf einem Gaskocher oder auf dem Feuer gehen?

Nun habe ich 2017 nochmals allen Mut zusammen genommen und den Blog grafisch und inhaltlich auf Vordermann gebracht. Die Inhalte wurden neu strukturiert und genau überlegt, für was der Blog stehen soll.

Was ist vagabondage jetzt – was erwartet dich hier?

Auf dem Blog gibt es noch altes Material der grossen Rucksack-Reise von 2007 bis 2010.

Jetzt findest du Inspiration für Roadtripps – ob kurz oder lang – in der Schweiz und Europa.
Tipps und Camping-Hacks für grossartige Zeiten im und um deinen Camper.

Eine ruhige Nacht ist hier sicher

Eine ruhige Nacht ist hier sicher

Dieser Blog ist für dich wenn…
  • … du wissen willst, wie wenig es braucht, um eine perfekte Zeit im und um den Camper zu verbringen. Natürlich auch im Wohmobil, Wohnwagen oder was sonst so rollt.
  • … du Motivation suchst, weil dir oft die Zeit fehlt, einfach den Motor zu starten, um die vielen schönen Flecken zu entdecken. Ich möchte in dir Camper-Leidenschaft entfachen.
  • … du Ansteckungsgefahr durch inspirierende Texte und Fotos in Kauf nimmst.
  • … ich dir zeigen darf, wie erholsam ein Kurz-Tripp sein kann – auch für eine Nacht, wenn du nicht mehr Zeit hast.
  • … das Wetter keine Rolle Spielt. Mit der richtigen Einstellung muss nicht nur die Sonne scheinen, um wegzufahren.
  • … Camping-Produkte und Bücher dir auch den Kopf verdrehen. Ich stelle gerne Produkte vor, die unseren Weg gekreuzt haben und wir selber auch brauchen.
  • … Rezepte für den Gaskocher oder das knisternde Feuer draussen für dich interessant klingen.
  • … Tipps, dein rollendes Zuhause zu verschönern zwischendurch willkommen sind.
  • … sympathische, kleine Campingplätze für dich ebenfalls inspirierend sein können. Obwohl wir am liebsten frei, an hübschen Plätzen in der Natur stehen, gehen wir sehr gerne auf tolle Campingplätze mit dem gewissen Etwas.

Natürlich sind die Reiseberichte das von uns erlebte.
Aber hier wird für dich geschrieben.

Es ist nicht mein Ding, dich mit abenteuerlichen «Ich-habe-schon-alles-erlebt-Geschichten» zuzutexten. Der Blog soll ein spannender und informativer «Topf» werden, woraus viele schöpfen können.

Wenn Du also Reiseinspiration und Tipps für dein rollendes Zuhause suchst, die Zeit gerne draussen verbringst und das Knistern eines Feuers das Tüpfelchen auf dem i ist: dann bist Du hier richtig. Das ist vagabondage.

Die 3 Vagabunden – darf man vorstellen?

Manuela – die neugierige Bloggerin

Meistens Tourenplanerin, Navigatorin und Standortsucherin. Gut im Stau umfahren und spontanen Änderungen der Reiseroute. Sonst Camping-Bäckerin und Köchin. Schreibt, designt und unterhält den Blog. Erzählt und fotografiert gerne. Ist oft mit dem Smartphone unterwegs, liebt jedoch auch ihre Sony Alpha 7II. Sonst mag sie Regenbogen, aufs Meer schauen und Kartoffelstock.

J.C – der leidenschaftliche Fotograf

Steilpass-Fahrer und Super-Parkierer. Keine Parklücke ist ihm zu klein. Sonst Zwiebel-Schneider, Koch, Holzhacker und Geniesser. Plant gerne die Wandertouren. Vorallem wenn ein tolles Fotosujet am Ende wartet. Ist der Starfotograf des Teams und scheut Aufwand und Mühe nicht, das ganze Equipment überall mitzuschleppen. Hat seit Frühling 2017 auch eine «DJI Mavic»-Foto-Drohne um sich von oben auzustoben. Sonst mag er seine riesige Musiksammlung, Ordnung in iTunes und Schottland.

Ducci – der gelbe Gemütlichkeitsfaktor

Der gelbe Fiat Ducato ist der eigentliche Star der Besatzung (erzählt das nicht dem Fotografen). Reisebuddy, Zweitwohnung, Zufluchtsort und Gemütlichkeitsfaktor auf Reisen. Schnurrt ohne Probleme vor sich her, trotz 99er Jahrgang. Macht so ziemlich alles mit. Schluckt nicht mal 10 l pro 100 km. Hat Solarzellen auf dem Dach, führt einen Kühlschrank und ein Lavabo mit kleinem Wassertank mit. Beim «wild campen» unglaublich praktisch und sehr geschätzt bei seinen zwei Mitreisenden. Mag Waldboden unter den Rädern, Plätze mit Aussicht und die Farbe Gelb.

Viel Spass beim Lesen!

Ich freue mich, dich zu inspirieren und auf einen regen Austausch mit dir.

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