1154 Tage Guatemala Zentralamerika

Antigua (Guatemala)

Unsere erste Busreise in Guatemala führte uns in das eine Stunde entfernte Antigua. Mit dem Chickenbus (diese farbigen Schulbusse) fuhren wir wieder im Turbotempo über die Strassen. Man fühlte sich manchmal wie auf einer «Chilbi» so sehr musste man sich festhalten.

Antigua ist eine sehr schöne Stadt. Anscheinend die meistbesuchte Stadt in ganz Guatemala, aber ehrlich gesagt hat es gar nicht so viele Touristen. Wahrscheinlich, weil wir von Costa Rica kommen und das als wenig empfinden 😉 Nein, aber es ist im Moment Nebensaison, was das ganze natürlich sehr angenehm macht. Ausser über das Wochenende überfluten Menschen von ausserhalb die Stadt um auf den Markt oder in den Ausgang zu gehen.


Wir haben gleich eine nette Pension gefunden, bei einer älteren Mayadame, die auch ein Minirestaurant hat, welches nur über Mittag geöffnet ist. Die Leute sind sehr sympathisch, stets ein Lächeln auf den Lippen. In der ganzen Stadt sieht man traditionell gekleidete Mayanachkommen, gemischt mit den «normal» gekleideten Guatemalteken, Märkte, Getümmel, schöne, farbige Häuser.

Für uns ein reiner Augenschmaus, hatten wir doch eher wenig kulturelles gesehen in den letzten Wochen.

Wir fühlen uns hier sehr wohl und werden auch noch ein paar Tage bleiben. Erstens um uns von der doch recht langen Busreise hierher zu erholen, die Umgebung auszukundschaften und auf Nico und Valerie zu warten. Wir kennen die beiden von Costa Rica und versuchen uns schon seit längerer Zeit zu treffen, nur klappt das halt nicht immer. Aber da wir nun einen rechten Schub vorwärts gemacht haben, sind wir beinahe gleichweit, so konnten wir uns dank E-Mail auf Antigua einigen. 😉 Es ist halt ein bisschen schwieriger als zu sagen: «Guet, am sächsi am HaaBeeeee» 😉

Oft werden wir gefragt, was wir denn eigentlich den lieben langen Tag so machen. Ich glaube ich mache mal eine FAQ-Liste 😉

Es kommt ganz drauf an! Entweder wir haben einen «Reisetag» dann fahren wir von A nach B und suchen eine Bleibe.
Ansonsten kommt es darauf an, ob wir etwas unternehmen, was meistens Tagesausfüllend ist.
Wenn wir «nichts» tun, so wie heute, heisst das zum Beispiel fast zwei Stunden mit der Familie zu Skypen und E-Mails schreiben. Oder den Blog verfassen, die Karten aktualisieren, Fotos sortieren, anschauen, aussuchen und schlussendlich alles hochladen (was an Zeitintensität nicht zu unterschätzen ist).
Sich natürlich in das neue Land einlesen, Pläne schmieden, Ideen sammeln.
Den Ort selber auskundschaften, umherspazieren und Fotos schiessen. Essen muss man ja dann auch noch zwischendurch… Es gibt also hunderte von Dingen die man tun und nicht tun kann. Und ab und zu tun wir tatsächlich einfach NICHTS 😉

Somit seid Ihr alle wieder auf dem topaktuellsten Stand. Wir werden Euch natürlich auf dem laufenden halten was es hier alles zu sehen gibt. Bis bald wieder!

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